AKTUELLES

Fundride 2017

 

500 Kilometer quer durch die Republik

"Ich möchte benachteiligten Menschen helfen"

Markus Kalwei fährt gemeinsam mit seinem Cousin Andreas Blume aus seinem Heimatort Bönen (bei Dortmund) über 500 km bis in die Bundeshauptstadt Berlin. Ziel der Tour ist es, Aufmerksamkeit für eine Blindenschule in Uganda zu generieren, um "so viele Spenden wie möglich" zu sammeln. Dafür werden die beiden auf ihrer Tour die Werbetrommel rühren. "Seit meine Cousine Nora ihr freiwilliges soziales Jahr in Uganda an einer Blindenschule verbrachte und mir von den Kindern und den Umständen dort erzählte, setze ich mich für diese blinden Kinder ein", sagt der erst 17-Jährige. Die Tour wird vom 05. bis zum 12. August 2017 stattfinden. Das obige Bild zeigt Mitarbeiter und Schüler des Blindenzweiges (mit Gästen) der St. Hellens Primary School. 
 
So viel soziales Engagement in jungen Jahren verdient Unterstützung! Wer spenden oder sich über die Einrichtung in Uganda bzw. die Tour selbst weiter informieren möchte, der findet diese Informationen hier: https://fundride2017.jimdo.com/. Natürlich kann auch bereits jetzt gespendet werden!
 

aktiv Radfahren 11-12/2016: Campus TR1 im Test

 

aktiv Radfahren 11-12/2016: TR1 mit "Sehr Gut" und Kaufempfehlung

"100%ige Wunscherfüllung"

So betitelt aktiv Radfahren (Ausgabe 11-12/2016) seinen Testbericht zum Campus TR1. Angetan zeigten sich die Redakteure insbesondere von der hochwertigen Ausstattung: "Hier geben sich Top-Zulieferer die Ehre." Geradezu begeistert war man auch vom Fahreindruck unseres Trekkingmodells: "Erstklassig langstreckentauglich: die leicht gestreckte, aber immer entspannte, übersichtliche Sitzposition. Genial: sensible Federstütze, Ergonomie der Lenkzentrale, das überlegene Schalt- und Bremsverhalten. Vorzüglich ausgewogene Fahrleistungen – da will man sofort zu einer Radreise aufbrechen!"
 
So kommt das renommierte Fachmagazin abschließend denn auch zu einem sehr positiven Fazit: "Das TR1, unserer Geheimtipp der Marke Campus, kann voll überzeugen: starke Fahreigenschaften, erstklassige Funktion. Hier wird Ihr Radtraum zu 100 Prozent erfüllt."
 
 

Lieferantenranking 2016 der SAZbike

SAZbike: Platz zwei im Lieferantenranking 2016

Topnoten für Montagequalität, Lieferfähigkeit und -pünktlichkeit

Zum dritten Mal ist Campus im Lieferantenranking der SAZbike vertreten, und zum dritten Mal dürfen wir uns über ein tolles Ergebnis freuen. Die befragten Fachhändler bewerteten Campus auf Platz 2 der insgesamt 29 Hersteller.
 
Die Bewertungen erfolgten wie gewohnt nach dem Schulnotenprinzip. In den für den Endkunden besonders wichtigen Kategorien wurden wir vom Handel ausnahmslos herausragend gut bewertet. Unser Fokus auf die Montagequalität wird mit Platz 2 in dieser Kategorie und einer Durchschnittsnote von 1,5 belohnt. Ein tolles Kompliment an unsere Produktion, die unsere Modelle hier in Forst in Handarbeit fertigt.
 
Als custom-made Anbieter bauen wir unsere Räder mit größtmöglicher Flexibilität auftragsbezogen. Für unsere Kunden bedeutet das: Sie müssen nicht lange auf Ihr perfektes Rad warten. Kein Wunder also, dass wir den Handel in Sachen Lieferpünktlichkeit (Note 1,8) und Lieferfähigkeit in der Saison (1,9) ebenfalls voll überzeugen konnten. Darüber hinaus wurde auch unser Vertrieb - sowohl Außen- als auch Innendienst (Note 2,0) - mit guten Zensuren bedacht.
 
Der zweite Platz in der Gesamtwertung macht uns als kleinen Hersteller im Konzert der Großen besonders stolz und ist gleichzeitig Ansporn, dieses Niveau zu halten und uns in allen Bereichen nach Möglichkeit weiter zu verbessern, um im nächsten Jahr wieder mindestens genauso gut abzuschneiden.

Campus live vor Ort

Campus live vor Ort - Erleben Sie das perfekte Fahrgefühl

Auch in diesem Jahr sind wir wieder bei zahlreichen Veranstaltungen unserer Händler mit von der Partie. Genießen Sie die kompetente Beratung des Fachhandels und unserer Mitarbeiter vor Ort. Testen Sie unsere Modelle, Sie werden begeistert sein! Kommen Sie vorbei, wir freuen uns auf Sie! Alle Termine finden Sie hier.

Agnes Schröter und Martin Schiedt

Agnès Schröter und Martin Schiedt aus Horb am Neckar

"Überall wurden wir herzlich empfangen" - 2 Jahre von der Schwäbischen Alb aus über Bali bis nach Australien (und zurück)

Reisezeitraum: 8. Juli 2013 bis 1. August 2015
Strecke: ca. 27.500 km
Bereiste Länder:  Österreich, Slowakei, Ungarn, Ukraine, Moldawien, Georgien, Armenien, Iran, Turkmenistan, Usbekistan, Kazachstan, Kirgistan, China, Vietnam, Laos, Thailand, Malaysia, Singapur, Indonesien, Australien, Türkei, Griechenland, Mazedonien, Albanien, Montenegro, Kroatien, Slowenien, Italien.
 
 
Auf dem Rad den Spuren der Seidenstraße nach Asien folgen und weiterfahren bis mindestens nach Hanoi, so war unser Plan! Unter diesem abenteuerlichen Motto machten wir uns Anfang Juli 2013 von Zuhause aus auf den Weg, um den fernen Osten zu erkunden.
 
Doch wie war es dazu gekommen? Als wir uns vor einigen Jahren kennenlernten, wurde schnell klar, dass uns das gemeinsame Hobby des Reisens mit dem Rad verbindet. Mit einfachen Mitteln in der Natur leben. Dort übernachten, kochen und Ruhe und Stille genießen. Sich auf die Natur einlassen. Autos oder öffentliche Verkehrsmittel wollten wir hingegen nur nutzen, wenn es sich nicht vermeiden lassen sollte. In der fast zweijährigen Vorbereitungszeit kauften wir uns zunächst einmal gute Reiseräder. Unsere Wahl fiel auf das TR10 von Campus. Besonderen Wert legten wir auf stabile Gepäckträger und einfach zu tauschende Komponenten.

Es war ein eigenartiges Gefühl, mit unseren Reiserädern am 8.7.2013 in Süddeutschland zu starten und durch einheimische Gefilde zu radeln. Vollbepackt wie wir waren wurden wir schon hier gegrüßt und mit guten Wünschen auf die Reise geschickt. Die Fragen nach dem Ziel trauten wir uns zunächst gar nicht wahrheitsgemäß zu beantworten. Wer auf der Schwäbischen Alb hätte uns geglaubt, wenn wir "nach Hanoi" geantwortet hätten.

Der Donau entlang hatten wir eine schöne Eingewöhnungszeit, da die Radwege gut beschildert und einfach zu befahren sind. Deutschland, Österreich und die Slowakei waren dementsprechend schnell durchquert. In Budapest beschlossen wir, das Donautal zu verlassen und uns mehr in Richtung Nordost zu orientieren. Schließlich wollten wir das Bück-Gebirge mit seinen schönen bewaldeten Naturparks und die Karpaten kennenlernen. Gleichzeitig verließen wir dadurch auch die schönen Fahrradwege und sahen lange Zeit keine anderen Radreisenden mehr. Dafür faszinierten uns in Ungarn die unendlichen Weiten der Sonnenblumenfelder.
 
 
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Wir waren sehr gespannt auf die Länder der ehemaligen Sowjetunion. Im Vorfeld hatten wir noch keines je bereist. Zunächst erreichten wir die Ukraine. Dort fielen uns Gastfreundschaft und Herzlichkeit der Ukrainer besonders auf. Sie suchten das Gespräch und waren an unserer Reise sehr interessiert. Leider „funktionierte“ Englisch nicht ohne weiteres. Wir verständigten uns mit Händen und Füßen, mit einzelnen internationalen Worten, mit Zeichnungen, und ... es klappte. Schnell stellten wir fest, dass es in der Ukraine keine Campingplätze gab. Wasser, das wir in Ungarn noch fast in allen Dörfern aus öffentlichen Brunnen bezogen, fehlte und wir begannen uns mit Mineralwasser zum Kochen und Waschen einzudecken.

Über Moldawien und mit einem Abstecher nach Transnistrien gelangten wir zum zweiten Mal in die Ukraine, von wo aus wir die Fähre über das Schwarze Meer nahmen. Vier Tage später radelten wir durch das grüne und bergige Georgien nach Armenien, wo uns bei jeder Tagesetappe ein Pass erwartete. Grüne Täler, mit Gärten voller Früchte und Pässe, mit kahlen Bergen, wechselten sich ab. Von den Hochebenen aus sah man etliche Vulkane. Nun radelten wir tagelang auf Ausläufern der ehemaligen Seidenstraße, alten Karawanenwegen die dem Handel dienten.
 
 
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Bevor wir in den Iran einreisten passten wir uns den dortigen Bekleidungsvorschriften an und waren doch etwas nervös, da wir nicht wussten was uns dort genau erwarten würde. Wir stellten jedoch schnell fest, dass die iranische Bevölkerung unglaublich hilfsbereit und zuvorkommend ist. Aus fahrenden Autos heraus wurden wir mit "Welcome"-Rufen begrüßt. Wir bekamen täglich Obst, Süßigkeiten oder Brot geschenkt. Nach zwei Monaten Reisezeit im Iran, einer guten Mischung aus Kultur und Natur, fiel uns der Abschied von Land und Leuten nicht gerade leicht. Der Winter stand vor der Tür als wir Mitte November durch Turkmenistan reisten.
 
 
Aygul, der turkmenische Bauer

Wie so oft, kaum steht das Zelt, bekommen wir Besuch. Ein Bauer, mit einer Strohgabel in den Händen, steuert schnurstracks unser Zelt an. Um die Situation zu entspannen – man weiß ja nie was kommt – geht Martin freundlich mit ausgestreckter Hand auf den Bauern zu. Händeschütteln entspannt nahezu jede Situation. Der Mann ist klein, stabil gebaut und macht einen zähen Eindruck. Er schaut Martin skeptisch an. Mit Gebärden zeigen wir ihm, dass wir gerne auf dem Feld übernachten wollen.

Der Mann nickt und gibt uns stolz zu verstehen, dass er der Besitzer dieses großen Feldes ist. Aygul möchte uns zu sich einladen, doch wir lehnen ab. Aber Aygul lässt nicht locker. Er vermittelt uns, dass es in der kommenden Nacht sehr kalt werden würde. Wir würden frieren. Kann das sein? Noch ist es ein angenehmer Spätnachmittag und der klare Himmel färbt sich langsam rot-lila. Wir zeigen auf unsere Schlafsäcke und geben Aygul zu verstehen, dass Kälte kein Problem für uns wäre. Nach einigem Hin und Her wird ihm klar, dass wir unsere Meinung nicht mehr ändern werden.

Nachdem er gegangen war, machen wir es uns im Zelt gemütlich. Es ist deutlich kühler geworden und wir kuscheln uns in unsere warmen Schlafsäcke. Später, wachen wir auf und hören die Stimme des Bauern Aygul. Das darf doch nicht wahr sein, denken wir. Hat man denn hier keine Ruhe? Da wir aber wissen, dass es der nette Bauer ist, fallen wir bald wieder in unseren wohlverdienten Schlaf.

Wir wachen erfrischt auf, es ist schon hell. Was für eine freudige Überraschung am frühen Morgen: Aygul hat uns ein Essenspaket in den Vorraum des Zeltes geschoben und wir kommen aus dem Staunen nicht mehr heraus: ein großes Einmachglas mit eingelegten süßsauren Gurken, ein selbstgebackenes großes Stück Brot, Butter, drei reife Zitronen und Äpfel. Doch als wir durch die Luken unseres Vorzeltes nach außen spähen sind wir völlig baff. Die Landschaft um uns herum hat sich verändert. Wir können es kaum fassen. Wir fühlen uns wie in einem Strohlager. Was ist passiert? Mitten in der Nacht hat der Bauer Aygul unser Zelt mit seinen Strohballen ringsum eingemauert. Eine gegen die Kälte schützende Strohballenwand errichtet. Sie ist so hoch wie das Zelt und umgibt es vollständig. Was für eine Arbeit mitten in der Nacht. Was für eine Gastfreundschaft auf einem einfachen Feld!
 
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Endgültig eingeholt hat uns der Winter dann in Usbekistan, wo wir eines Morgens in einer schneeweißen Landschaft erwachten. Legendäre Städte wie Samarkand und Buchara mit ihren tolle Prachtbauten, Mausoleen und Moscheen aus der Zeit der Karawanen, entschädigten für alles. Eine Szenerie wie aus 1000 und einer Nacht!

Durch Kazachstan erreichen wir zum Jahreswechsel die kirgisische Hauptstadt Bishkek, in der wir eine Zeitlang überwinterten und weitere Pläne für den Winter schmiedeten. Wir entschlossen uns, den restlichen Winter ohne Räder in Indien und Nepal zu verbringen und unsere Reise durch Kirgistan im Frühjahr fortzusetzen.
 
 
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So eröffneten wir Ende März 2014 unsere Frühjahrsradlersaison, indem wir Kirgistan, das Land der Jurten und Pferde, ausgiebig erkundeten. Hier warteten einige Pässe die über 3.000 m Höhe liegen auf uns, so z.B. der Taldyk Pass mit 3.615 m Höhe. Die überwältigende Fernsicht, mit einem von 6000ern und 7000ern gespickten Bergpanorama ließ uns alle Anstrengungen vergessen.

Die chinesischen Provinzen Xinijang, Gansu, Sichuan und Yunnan durchquerten wir teilweise mit Bussen, da wir uns nicht abhetzen wollten. Die Entfernungen sind riesig, viele Sehenswürdigkeiten warten am Wegesrand darauf erkundet zu werden. Darüber hinaus sind die Bedingungen für Fahrradfahrer teilweise sehr schlecht. Schlammstraßen, Schwerverkehr und eine nicht enden wollende Aneinanderreihung von Baustellen erschwerten das Vorankommen und setzten uns und unsere Räder enormen Belastungen aus. Unsere Freude war dementsprechend riesig, als wir nach fast genau einem Jahr (am 3.7.2014) unser Hauptziel Hanoi in Vietnam erreichten. Bis hierher hatten wir geplant und Landkarten mitgeführt. Alles was jetzt noch folgte, sollte Zugabe sein. Und diese war enorm!
 
 
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Von Hanoi aus, durchquerten wir halb Vietnam, reisten durch Laos nach Thailand und weiter in den Süden nach Malaysia bis Singapur. Eine Fähre brachte uns nach Java, den verkehrsreichsten Landstrich unserer gesamten Reise. Im Anschluss durchquerten wir Bali, Lombok und verbrachten Weihnachten 2014 und den Jahreswechsel auf der Insel Gili Air.

Im Januar 2015 flogen wir dann mit unseren Rädern nach Australien, wo wir von Perth aus die Westküste bis Esperance entlang radelten. Die Wüstendurchquerung des "Nullarbors" mit Temperaturen über 40 Grad war eine super Erfahrung für uns. Wir mussten Proviant für 14 Tage mitnehmen und Wassertransporte organisieren. Doch mit Hilfe der gastfreundlichen Australier funktionierte alles wunderbar.
 
 
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Nach drei Monaten Australien flogen wir Ende April 2015 in die Türkei und radelten über Griechenland, Mazedonien, Albanien, Montenegro, Kroatien, Slowenien, Italien und Österreich wieder nach Deutschland zurück. Dahin, wo wir zwei Jahre zuvor gestartet waren. Insbesondere die durchweg positiven Begegnungen mit den unterschiedlichsten Menschen haben bei uns einen bleibenden Eindruck hinterlassen.

Langer XXL-Testtag

Langer XXL-Test-Samstag am 25. April

Von 10 Uhr bis 20 Uhr ist das Team des e-bike Zentrums Forst für Sie da und präsentiert Ihnen das gesamte Campus Pedelec-Programm zum Anschauen, Anfassen und natürlich auch zum Probefahren! Lassen Sie sich diese einmalige Möglichkeit nicht entgehen, aus einer breiten Angebotspalette von Front-, Mittel- und Heckmotormodellen das für Sie ideale Pedelec auszuwählen. Profitieren Sie dabei von der kompetenten Beratung des Herstellers.

Exklusiv können Sie hier auch den nagelneuen Brose-Antrieb testen. Sie werden begeistert sein!

Adresse:

e-bike Zentrum Forst GmbH

Werner-von-Siemensstr. 22

76694 Forst



bike technik Nußloch - Test-Samstag

bike technik Nußloch: Test-Samstag, u.a. mit unseren Brose-Pedelecs

Am kommenden Samstag (28.03.15) findet zwischen 10 Uhr und 18 Uhr der Test-Samstag des Campus-Händlers bike technik Nußloch statt. Wir werden mit zahlreichen Modellen und in Person unseres Vertriebsgeschäftsführers Horst Mandel vor Ort vertreten sein. In Nußloch bietet sich Ihnen die Möglichkeit, unsere brandneuen Brose-Pedelecs zu testen. Kommen Sie vorbei, Sie werden begeistert sein!

Veranstalter:

bike technik Nußloch

Hauptstr. 75

69226 Nußloch

Neu im Programm - Brose Mittelmotor

Brose: Mittelmotor Made in Germany (Programmneuheit)

Brose gehört zu den weltweit größten Automobilzulieferern. Mit seiner jahrzehntelangen Erfahrung als Marktführer für Elektromotoren in der Automobilindustrie hat der Mechatronik-Spezialist ein neuartiges Antriebskonzept für Pedelecs entwickelt. Brose produziert seine Motoren in Berlin.Der Mittelmotor ist besonders klein, leicht und effizient. Das Getriebe- und Sensorkonzept ermöglicht eine harmonische und sehr kräftige Fahrleistung. Für einen Mittelmotor außergewöhnlich: Die Trittunterstützung erfolgt lautlos und vibrationsfrei, sodass der Fahrer die Unterstützung des Motors als natürlich wahrnimmt. Mit seiner vielseitigen Einsetzbarkeit findet der neue Brose-Antrieb bei Campus sowohl im Trekkingbereich (BM13) als auch im Pedelec für die Stadt (BM12) Verwendung. 

Lukas Adrion

Lukas Adrion (24) aus Backnang/Mittelschöntal

"Eine wundervolle Zeit" - 1 Jahr durch Mittel- und Südamerika

Reisezeitraum: 6. Dezember 2012 bis 8. Dezember 2013
Strecke: ca. 19000 km
Bereiste Länder: Mexiko, Guatemala, El Salvador, Honduras, Nicaragua, Costa Rica, Panama, Kolumbien, Ecuador, Peru, Bolivien, Chile und Argentinien
 
 
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Es war ein seltsames Gefühl, alles hinter mir zu lassen. Mein Spanischwortschatz war auf nur 20 Worte begrenzt. Ich war auch noch nie so weit und lange von zu Hause weg gewesen, wie ich es dieses Mal geplant hatte. Ich wusste nur, dass ich in etwa einem Jahr bei meinem Onkel im patagonischen Argentinien (El Bolson) sein wollte, der dort einen ökologischen Landwirtschaftlichen Betrieb führt.

Also radelte ich durch Zentralamerika. Mit einem kleinen Dieseldampfer ging es von Panama nach Kolumbien über Ecuador, Peru, Bolivien und Chile bis nach Argentinien, wobei ich meist die anspruchsvollere Route über die Anden nahm.

Es ist schwer, eine solche Reise in einem kurzen Bericht zusammenzufassen. Es sind aber eher die kleinen Dinge, die mir als erstes in den Sinn kommen. Die zwischenmenschlichen Begegnungen mit den Einheimischen, die Möglichkeit, einer so fremden Kultur etwas näher zu kommen. Die vielen Kinder und streunenden Hunde, die tropischen Früchte, wie Mangos, Bananen, Papayas und Avocados. Die gigantischen, unendlich weiten und so unterschiedlichen Landschaften.
 
 
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Tagebucheintrag vom 2. Juni 2013 (Peru)
 
Im Städtchen Caraz (2000m ü.M.) übernachte ich in der Turnhalle. Am nächsten Tag geht es weiter, vorbei an kleinstrukturierter Landwirtschaft. Das meiste wird von Hand gearbeitet. Ich sehe zwei Jungs, die ein Pferd am steilen Acker führen, wie die Schaar in den Kartoffeldamm sticht, mit schnellen Händen werden die Erdfrüchte eingesammelt und in Säcke gepackt. Ich höre Gringorufe und ein „Good bye, Mister“ vom Acker.

Links bunt gekleidete Frauen mit Babys auf dem Rücken, die Getreidegaben binden, rechts ein Bauer mit zwei Ochsen und dem Pflug. Zwei Esel, die unter der Maispflanzenlast kaum zu erkennen sind. Der Mann, der sie führt, ist selbst auch schwerst beladen, hält aber mit der linken Hand sein Mobiltelefon ans Ohr. Hinterher tribbelt ein tolles kleines Eselbaby.

Während ich eine Herdenmischung aus Kühen, Schweinen, Schafen und einem Esel überhole, die von einem etwa 14-jährigen Jungen getrieben wird, rieche ich den Duft frisch gefällter Eukalyptusbäume.

Für mich ist es so beeindruckend das alles zu sehen, ein Geschenk. Es ist mir unangenehm, die Menschen beim Arbeiten zu fotografieren. Wenn ich mit Indios ein nettes Gespräch führe, will ich oftmals nicht fragen, ob ich ein Foto machen darf, es kommt mir so „zerstörerisch“ vor, die Menschen hier wollen es meistens auch nicht.
 
 
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Dann weiter oben auf den Bergen wird es wieder einsamer. Bäume werden zu Büschen und irgendwann gibt es nur noch Gräser und Bergpflanzen. Es durchfährt mich ein Sehnsuchtsgefühl, wenn ich in der Ferne die in der Sonne glitzernden schneebedeckten Berggipfel erblicke.

Ich mag es sehr, mich in den Bergen ins Gras zu legen. Ich höre das Summen einer Hummel, wie der Wind durch die Gräser weht, sehr weit entfernt das kaum hörbare Rauschen eines Baches...

Es ist wunderbar, in den Bergen frische Milch zu trinken. Als ich die Frau nach dem Preis frage sagt sie: „Nada jovensito“ - nichts Jüngling. Die Menschen über 4000m leben in kleinen runden Steinhütten die mich an die Behausung von Hörbe und Zwottel erinnern. Sie leben hier einfach, ohne Schnickschnack.
Hier oben geht es langsamer voran, ich muss alle 10 Minuten Pause machen, dann alle fünf Minuten, und fühle mich wie ein alter Mann.

Ich erblicke herdenweise Lamas in ihrem weißen Fell. Wenn ich laut rufe, recken sie ihre langen eleganten Hälse und acht Dutzend Lamas schauen mich verwundert und interessiert an, wenden sich nach kurzer Zeit aber wieder dem mageren Gras und den leckeren Bergkräutlein zu.

Oben angekommen freue ich mich schon auf die Abfahrt, denn es ist bitter kalt, ich habe  Kopfschmerzen und der Tag neigt sich schon dem Ende zu, noch einen letzten Blick an den Horizont, wo ich die weißen Riesen erblicke. Sie haben etwas Erhabenes. Das menschliche Dasein erscheint dagegen so bedeutungslos und vergänglich.
 
 
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Das Reisen kann eine Lebensschule sein. So gesehen kann speziell das Radreisen zu den Elitegymnasien der Lebensschulen gezählt werden. Es kommt eben ganz darauf an, wie der Schüler mit den gestellten Aufgaben umgeht. Viele Erfahrungen meiner “kleinen Reise” sind auf das “große Leben” übertragbar. Die Durststrecken durch endlos scheinende Trockengebiete lehrten mich, ”Unangenehmes” auszusitzen, bei Gegenwind gleichmütig zu sein.
Eine wundervolle Zeit, die mein ganzes Leben noch so stark prägen wird, in der ich so viel lernen und sehen durfte. Es bleibt ein Gefühl der Dankbarkeit.
 
 
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Lieferantenranking 2014 der SAZbike

SAZbike: Lieferantenranking 2014

In der Spitzengruppe etabliert - Topnoten für Montagequalität und Lieferfähigkeit

Zum zweiten Mal ist Campus im Lieferantenranking der SAZbike vertreten, und zum zweiten Mal dürfen wir uns über ein tolles Ergebnis freuen. Erneut werteten die befragten Fachhändler Campus in die Top-5 aller Hersteller. Es freut uns sehr, dass es uns gelungen ist, Campus in der Spitzengruppe zu etablieren.
 
Sehr große Zufriedenheit mit Montagequalität, Lieferfähigkeit und Innendienst
 
In den für den Endkunden besonders wichtigen Kategorien wurden wir vom Handel ausnahmslos herausragend gut bewertet. Unser Fokus auf die Montagequalität wird mit Platz 2 in dieser Kategorie und einer Durchschnittsnote von 1,4 belohnt. Ein tolles Kompliment an unsere Produktion, die unsere Modelle hier in Forst in Handarbeit fertigt.
 
Als custom-made Anbieter bauen wir unsere Räder mit größtmöglicher Flexibilität auftragsbezogen. Für unsere Kunden bedeutet das: Sie müssen nicht lange auf Ihr perfektes Rad warten. Kein Wunder also, dass wir in den beiden Kategorien Lieferpünktlichkeit (Note 2,0) und Lieferfähigkeit in der Saison (2,1) ebenfalls voll überzeugen konnten. Darüber hinaus wurde auch unser Vertrieb - sowohl Außen- als auch Innendienst (Platz 1, Note 1,6) - mit besonders guten Zensuren bedacht.
 
Erfreuliches Gesamtergebnis: Platz 5 von 33 bewerteten Herstellern und Lieferanten

Der fünfte Platz in der Gesamtwertung macht uns als kleinen Hersteller im Konzert der Großen besonders stolz und ist gleichzeitig Ansporn, dieses Niveau zu halten und uns in allen Bereichen nach Möglichkeit weiter zu verbessern, um im nächsten Jahr wieder mindestens genauso gut abzuschneiden.